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Interview #12 - Sandra

Heute möchte ich Euch gerne Sandra vorstellen. Eine Dame, die ich über einen gemeinsamen Freund (für ihn würde ich sogar eine Ausnahme machen und auch mal einen Herren der Schöpfung interviewen :)) - kennengelernt habe. 

 

Ihr Blog "Brainfood" hat mich gleich gefesselt, da sie sehr tiefgründigen Content liefert und sich mit Themen beschäftigt, welche ich als sehr spannend erachte. 

      

Sandra hat nach einer eigenen Krankheit mit 29 ihr Leben umgekrempelt und sich völligst neu sortiert. Eine Krise, welche für sie neue spannende Weichen gestellt hat.

 

Lest selbst! :)  

   

Nun zu den Interviewfragen: 

 

#1: Was ist für Dich das Wichtigste im Leben?

Es gibt so vieles, das mir wichtig ist, aber wenn ich etwas davon hervorheben müsste ist es definitiv die Liebe und der innere Frieden. Wenn wir in Liebe statt in Angst leben haben wir den Schlüssel zu wahrer innerer Stärke in der Hand. Sind wir aus dem Gleichgewicht – wegen Wut oder Angst – können wir oft nicht mit klarem und liebevollem Verstand agieren.

 

#2: Welche menschliche Leistung imponiert Dir am meisten?

Wenn der Mensch es schafft sich selbst nicht mehr nur als Einzelwesen wahrzunehmen sondern seine Verbundenheit mit allen anderen Lebewesen und der Erde zu spürenDas erfordert Mut, sich über sein Ego hinaus zu bewegen. Sich zu öffnen und verletzlich zu machen. Doch wenn wir es schaffen und unsere Kräfte und Talente vereinen, können wir gemeinsam großartiges erschaffen!       

 

#3: Welchen Tipp würdest Du Absolventinnen oder Young Professionals gerne mitgeben?

Diese 3 Fragen:
• Was ist deine Vision eines erfolgreichen Lebens? (Erfolg darf für jeden etwas anderes bedeuten)
• Erstelle eine Liste mit deinen 3-4 großen Lebenszielen
• Was tust du bereits um diese Ziele zu erreichen und was könntest du in Zukunft dafür tun?

Die Antworten die du suchst, liegen bereits in dir!

 

#4: Wie kannst Du am besten entspannen?

Wenn mein Handy ausgeschalten ist, ich einen guten Tee und ein inspirierendes Buch in der Hand habe. Sehr gut funktioniert aber auch Yin Yoga, das ist nur zum Relaxen da! Abends zum einschlafen mache ich gerne eine geführte Meditation, das bringt mich runter und bereitet mich auf einen erholsamen Schlaf vor.

 

#5: Was tust Du um gesund und fit zu bleiben?

Körper, Geist und Seele beobachten. Wenn ich sehe, dass ich aus der Balance bin wirke ich ein. Ich ernähre mich rein pflanzlich, überwiegend basisch, mache Sport (Yoga, Gewichtetraining, Fahrradfahren, Inline Skaten, etc.), meditiere täglich, nehme Omega-3 Tabletten um Entzündungen im Körper vorzubeugen, faste mindestens einmal pro Jahr. Außerdem habe ich aufgehört mir die Nachrichten anzusehen, ich möchte nicht schon morgens zum Aufwachen hören was alles schief läuft auf der Welt. Stattdessen meditiere ich lieber über Dankbarkeit und Liebe, damit erschaffe ich eine gute Energie für mich und mein Umfeld. Wenn wirklich etwas Wichtiges auf diesem Planeten passiert bekomme ich es auch mit, ohne täglich Nachrichten zu sehen. Allgemein konsumiere ich überwiegend positive und inspirierende Bücher, Filme oder Dokumentationen.

 

#6: Welchen Ritualen gehst Du täglich, wöchentlich und/oder monatlich nach?

Morgens gleich nach dem Aufwachen, trinke ich eine frisch gepresste Zitronenhälfte auf ein Glas lauwarmes Wasser verteilt. Das macht wach und füllt den Wasserspeicher wieder auf nach einer langen Nacht.

 

Ich versuche täglich morgens und abends zu meditieren, das gelingt mir mal mehr mal weniger ;)

 

Besonders wichtig ist mir mein tägliches Dankbarkeitsritual, bei dem ich alles im Kopf durchgehe wofür ich mich dankbar schätzen darf.

 

Wöchentlich gehe ich in die Rückblende und sehe mir an was ich erlebt habe, ich stelle mir dazu Fragen:

 

Worauf kann ich stolz sein? 
Woraus durfte ich lernen?

Wofür bin ich dankbar?

 

#7: Was ist Deine größte Stärke?

Das ist eine echt schwierige Frage. Ich glaube es ist die Resilienz. Die Kraft nach Enttäuschungen und Rückschlägen wieder aufzustehen. Entstanden ist meine Fähigkeit Krisen zu bewältigen aus der Not, jetzt hilft sie mir immer weiter meine Grenzen zu durchbrechen. 

 

#8: Welche Eigenschaften zeichnen Deiner Meinung nach tolle Frauen aus?

Sie wissen um ihren hohen Wert und verkaufen sich nicht darunter. Sie definieren sich nicht über Geld, Schmuck, ein Haus oder Männer. Sie wissen das ihr wahrer Wert in ihrer Persönlichkeit liegt und durch keine äußeren Einflüsse geschmälert werden kann.

 

#9: Wer ist Dein Vorbild und warum?

Ich habe viele Vorbilder, wie zum Beispiel Buddha, Gandhi oder Jesu. Aber müsste ich jemanden Lebenden nennen der mich schon lange inspiriert ist es wohl die Sängerin P!nk. Sie zeigt sich stark und verletzlich zugleich, lebt nach ihren eigenen Regeln ohne auf Kritiker zu hören. Sie hat bereits am Anfang ihrer Karriere alles riskiert als sie ihren Stil und ihr Label gewechselt hat, weil sie sich nicht länger verstellen wollteEin Vorbild muss aber nicht immer ein Celebrity oder ein Heiliger sein. Vorbilder können unsere Mütter, Großmütter oder unsere Freundinnen sein. Ständig schickt mir das Universum Menschen in mein Leben von denen ich lernen kann.

 

Wir dürfen die Augen offen halten und neugierig wie die Kinder sein, dann hören wir niemals auf Neues zu entdecken!

 

#10: Welche Entscheidung in Deinem Leben hat Dich am meisten Mut gekostet und hatte den größten positiven Einfluss auf Dein Leben?

Mein Karrierewechsel. Ich hatte zehn Jahre in die Laufbahn des Kommunikationsdesigners gesteckt. Mit 19 meine Ausbildung zum Mediengestalter begonnen, nach dem erfolgreichen Abschluss noch ein Studium angehängt, dann Auslandssemester, Praktikum, Traineeship und einige Festanstellungen ausprobiert bis ich mit 29 Jahren endgültig feststellte: Ich kann den Arbeitgeber so oft wechseln wie ich möchte, dadurch werde ich nicht glücklicher. Ich sah einfach keinen Sinnhaftigkeit in meiner Arbeit. Ist das wirklich die Art und Weise wie ich meine Lebenszeit auf dieser Erde gestalten möchte? Ist das etwas auf das ich stolz zurückblicken kann im Alter?

Die Antwort lautete Nein. Nach eigener Krankheit begann ich mich für die Themen, Gesundheit, Spiritualität und Ernährung zu interessieren. Ich sog das Gelernte auf wie ein Schwamm, wendete es an und konnte viele meiner gesundheitlichen Probleme damit lösen. Die Menschen in meinem Umfeld begannen das zu sehen, nach Rat zu fragen und da spürte ich dass ich mein Wissen unbedingt weitergeben wollte. Also begann ich nebenberuflich am Wochenende ein Fernstudium zum gesamtheitlichen Gesundheitsberater und durfte dieses 2018 erfolgreich abschließen.

Heute arbeite ich immer noch als Designer aber nur noch für Projekte mit Herz. Außerdem habe ich ein online Magazin namens Brain Food gegründet, hier findet der Leser Artikel rund um die Themen Gesundheit, Spiritualität und Nachhaltigkeit. Mein größter Wunsch ist es, mit Brain Food eine Plattform zu schaffen, die Menschen hilft ihre Gesundheit mehr in die eigenen Hände zu nehmen. So haben wir alle die Möglichkeit unabhängiger, glücklicher und gesünder durchs Leben gehen zu können!

 

 

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So liebe Mädels was sagt uns das:

Hört auf Euren Körper und fühlt hin und wieder mal ein wenig intensiver in Euch hinein! 

Folgt dem wie ich finde sehr gelungenen Blog https://www.brainfood-magazin.de/

 

photocredits: Florian Beier, Marek&Beier Fotografen

 

 

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